Paulo Coelho ist seit Jahren einer meiner Lieblingsautoren. Seine Bücher sind so tiefgründig und augenöffnend. Coelho schafft es den Lesern in seinen Romanen innerhalb einer spannenden Geschichte, die wichtigsten Tugenden mit auf den Weg zu geben. Er schreibt über das Leben und worauf es im Leben wirklich ankommt.
Über Paulo Coelho
Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren und beschloss nach seinem Studium eine zweijährige Weltreise anzutreten. Seine streng katholischen Eltern verurteilten seine darauffolgende Tätigkeit als Theater- und Drehbuchautor sowie seinen Drogenkonsum. In den kommenden Jahren schrieb er zahlreiche Songtexte, wovon einige es zu großem Erfolg in Brasilien schafften. Es folgte eine Zeit in London gemeinsam mit seiner ersten Frau. In dieser Zeit versuchte sich Coelho als Schriftsteller. Er kehrte jedoch nach einem Jahr wieder zurück nach Brasilien, wo er sich von seiner Frau trennte.
1980 besuchte er das Konzentrationslager von Dachau bei seiner Reise durch Europa und berichtet von einer Vision, die sein Leben verändern sollte. In seiner Vision ist er einem Mann begegnet, der ihn im Gespräch versuchte davon zu überzeugen zum katholischen Glauben zurückzukehren. In den Jahren von 1980 bis 1985 zog er sich in einem spanischen alten Orden Namens „Tradition“ zurück, um dort die christliche Symbolsprache zu studieren.
Seine Begegnung mit dem Jakobsweg stellt einen Wendepunkt in seinem Leben dar. 1987 – ein Jahr später – erschien sein erstes Buch mit dem Namen „Auf dem Jakobsweg – Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela“. 1988 folgte sein zweites Buch mit dem Titel „Der Alchimist“. Nachdem sich die Erstauflage von „Der Alchimist“ nicht sonderlich gut abverkauft hatte, trennte sich Coelhos Verlag von ihm.
Er hielt dennoch weiterhin an seinem Ziel fest und erreichte seinen Durchbruch 1993 als der amerikanische Verlag HarperCollins 50.000 Exemplare von „Der Alchimist“ auf den Markt brachte.
Der Alchimist.
Ein Buch über das Leben , unsere Träume und dass wir die Antworten auf unsere Fragen in uns tragen. Das Universum wird uns immer auf den richtigen Weg führen, wir müssen nur lernen darauf zu vertrauen.
Zusammenfassung

Santiago träumt davon die Welt zu bereisen und wird, gegen Erwarten seines Vaters, Schafhirte. Zweimal träumt er von einem Kind, das ihn in Ägypten zu einem Schatz führt. Er sucht eine Traumdeuterin auf, um ihm den Traum zu deuten. Sie legt ihm ans Herz nach Ägypten zu reisen und nach dem Schatz zu suchen. Kurz darauf trifft er den König Melchisedek, von dem er zwei Steine erhält.
Also verkauft Santiago seine Schafe und macht sich auf den Weg nach Ägypten. Kaum hat er Afrika erreicht wird er dort ausgeraubt und um sein Vermögen gebracht. Damit er weiterreisen kann und seinen Schatz findet, sucht er nach einer Möglichkeit Geld zu verdienen und landet bei einem Kristallwarenhändler.
Der Kristallwarenhändler träumte davon nach Mekka zu pilgern, hat diesen Traum aber niemals verwirklicht. Santiago hat nach einem Jahr so viel Geld beisammen um seine Reise zu den Pyramiden fortsetzen zu können. Santiago durchlebt noch so einiges auf seinem Weg durch die Wüste, begegnet der wahren Liebe, lernt mit dem Wind zu sprechen bis er schließlich an seinem Ziel ankommt.
Meine Erkenntnisse aus dem Buch
Dieses Buch habe ich zwei Mal gelesen. Das erste Mal vor nun fast zehn Jahren, das zweite Mal vor einem halben Jahr. Beide Male hatte das Buch ganz unterschiedliche Bedeutungen für mich. Das Buch hat mir beim letzten Mal Kraft gegeben und Vertrauen. Vertrauen in mich und das Leben, das Vertrauen darauf, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert und wir immer auf unser Gefühl hören sollten.
Paulo Coelho schreibt auch darüber was wahre Liebe ist und wie sie zu erkennen ist. Die Liebe klammert nicht, sie vertraut, dass das was zu uns gehört auch wieder zurückkehrt. Die Liebe gibt uns Freiraum um zu wachsen, sie schränkt uns nicht ein, im Gegenteil. Die Liebe erkennen wir, wenn wir ihr begegnen. Der Alchimist hat mir außerdem gezeigt, dass oft der Weg unser Ziel ist und das es nicht darauf ankommt was am Ende ist. Der Weg dorthin symbolisiert unser Leben.
Veronika beschließt zu sterben.

Zusammenfassung
Veronika beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie ist weder sonderlich unglücklich noch glücklich, sie nimmt die alltägliche Monotonie als Grund für ihren Selbstmord. Der Selbstmordversuch misslingt und sie wird von da an in eine psychiatrische Klinik in Slowenien eingeliefert. Durch die Überdosis an Medikamenten wird ihr Herz so stark geschädigt, dass ihr Dr. Igor nur noch eine Woche zu Leben gibt. In dieser einen Woche wird sie gezwungen sich mit dem Leben und dem Tod auseinanderzusetzen und sie lernt, gemeinsam mit den anderen Patienten der Klinik, kennen, was ihr bisher im Leben gefehlt hat.
Verrückte können tun was sie wollen, denn sie sind ja verrückt. Sie halten sich an keine Förmlichkeiten, Regeln oder gespielte Nettigkeiten. Plötzlich scheint Veronika das Leben lebenswert. Sie sagt, denkt und tut einfach das wonach ihr ist. Sie spürt das Leben und bereut in den ein oder anderen Momenten, sich selbst ein Ende gesetzt zu haben. Oder hat sie das doch nicht?
Meine Erkenntnisse aus dem Buch
Das Wesentliche aus diesem Buch: Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter! Denn nur so sollten wir unser Leben führen. Wir sollten Dinge nicht auf Morgen verschieben oder auf bessere Tage warten. Denn unser Leben ist gut, genauso wie es im Moment ist. Leider müssen oft tragische Ereignisse in unserem Leben passieren, um uns wachzurütteln. Das Glück liegt in den kleinen Dingen des Lebens, ruft euch das immer ins Gedächtnis!
Weitere Bücher von Paulo Coelho
- Elf Minuten
- Untreue
- Der Schutzengel
- Die Spionin
- Auf dem Jakobsweg
- Der Zahir
- Der Sieger bleibt allein
- Aleph
Eure Kristina
Quellen
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